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Um die Jahreswende wurde mit Hilfe einer Umzugsfirma das Groot Hus vollständig ausgeräumt. Die bauliche Struktur des historischen Speichergebäudes kommt jetzt sehr schön zum Vorschein. Beim Einbau der neuen Ausstellung ist unbedingt auf die besondere Atmosphäre des ehemaligen Getreidelagers Rücksicht zu nehmen.

Im Kellerbereich wurde Anfang März mit der Feuchtesanierung begonnen. Die Fachfirma schlug mehrere alte Putzschichten ab. Das dahinter liegende Backsteinmauerwerk wurde über ein Spezialverfahren getrocknet und anschließend mit einem Sanierputz neu verputzt. Im April haben die Erhaltungsmaßnahmen an der Fassade begonnen. Das aufgebaute Gerüst ist ein deutliches Zeichen. Der Außenputz wird erneuert und der abgängige Giebel neu aufgemauert.

Beim Entfernen der alten Tapeten in den Räumen zum Hafen, die ehemals die Familie Mammen bewohnt hatte, wurden Schablonenmalereien aus den 1920er Jahren entdeckt. In Absprache mit den Denkmalbehörden sollen diese nach Möglichkeit erhalten und in das Ausstellungskonzept integriert werden. Das dazu benötigte Gutachten einer Restauratorin zahlt dankenswerterweise die Ernst von Siemens Kunststiftung aus ihrem Soforthilfe-Programm.